30 Jahre Club of Rome
Anspruch - Kritik - Zukunft
Birkhäuser Verlag, Basel, 1997
ISBN 3-7643-5652-9
DM 39,80


Frühjahr 1968: In Rom treffen sich 36 europäische Wirtschaftsführer und Wissenschaftler. Ihr Ziel ist, ein tieferes Verständnis für die Wechselwirkungen im komplizierten Geflecht politischer, wirtschaftlicher, kultureller und ökologischer Probleme kurz: für die "Weltproblematik" - zu wecken. Die Konferenz scheitert, aber eine kleine Gruppe trifft sich weiterhin. Sie nennt sich mit Blick auf ihren ersten Tagungsort "Club of Rome". Der erste Bericht an diesen Club of Rome, die Zukunftsstudie Die Grenzen des Wachstums, avanciert zu einem Weltbestseller und Öko-Klassiker, der Club selbst zu einer Moralinstanz, deren Statements großes Gewicht beigemessen wird.

Die Salzburger Nachrichten in ihrer Ausgabe vom 18. März 1998 über 30 Jahre Club of Rome: "Als "Gewissen der Menschheit" und "wichtigste Denkfabrik der Welt" hat man den CoR inzwischen bezeichnet, dessen spannende, von beachtenswerten Erfolgen, aber auch von Rückschlägen gekennzeichnete Geschichte von Jürgen Streich engagiert und facettenreich erzählt wird. Damit liegt, übrigens zum ersten Mal, nicht nur eine allgemein zugängliche Chronologie dieser "Institution", sondern zugleich auch eine kritische Würdigung vor, die - bereichert durch zeitgeschichtliche Bezüge - Anliegen, Erfolge des CoR ebenso benennt wie Erfordernisse der Veränderung.

Im ersten Abschnitt geht Streich, wohl einer der profiliertesten Sachbuchautoren der jüngeren Generation, auf die "Philosophie" des CoR ein, (...)."


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