Der Club of Rome hat
einen neuen Präsidenten

Prinz El Hassan bin Talal von Jordanien folgt Ricardo Díez-Hochleitner

Der Club of Rome geht mit einem neuen Präsidenten ins 21. Jahrhundert, für das der Denkerzirkel einschneidende Veränderungen vorausgesagt hat. Prinz El Hassan bin Talal von Jordanien wird die Organisation künftig führen. Er ist damit nach den charismatischen Gründern Aurelio Peccei (Präsident von 1968 1986), Alexander King (1986 1990) und dem diplomatischen Erneuerer Ricardo Díez-Hochleitner (1990 2000) dessen vierter Präsident.

Mit dieser Personalentscheidung bleibt der Club of Rome seinem ehedem blockübergreifenden und immer auch globalen Selbstverständnis treu. Prinz Hassan (geb. 1947), Bruder des 1999 verstorbenen Königs Hussein, gilt als weltoffener, progressiver Mensch, der Grenzen ob staatliche, kulturelle oder religiöse - zu überwinden sucht. Die Titel seiner Bücher Christianity in the Arab World, Search for Peace, Visions for the 21st Century The Future of the Middle East betonen dies. Er setzt sich für die Förderung der Jugend ein und betont dabei die Rolle des Sports. Er selbst ist hoher Meister Träger des 6. Dan-Grades in der koreanischen Kampfsportart Taekwondo.

Seine Frau, Prinzessin Sarvath, engagiert sich in der muslimischen Frauenbewegung. Die beiden haben drei Töchter, einen Sohn und mittlerweile vier Enkel.

Kenner des Club of Rome unterstreichen die Rolle des nun zum Ehrenpräsidenten gekürten Ricardo Díez-Hochleitner bei der Übergabe der Präsidentschaft, aber auch sein Wirken in der zurückliegenden Dekade. Der Herausgeber dieser Internet-Seiten und Autor des Buches 30 Jahre Club of Rome: "Ricardo Díez-Hochleitner hat den Club, der in den neunziger Jahren trotz seiner früheren historischen Leistungen in die Bedeutungslosigkeit hätte abstürzen können, als eine Größe erhalten, mit der weiter gerechnet werden muß. Er hat Weichenstellungen vollzogen, die den auf die Lösung von gegenwärtigen und zukünftigen Problemen ausgerichteten Club of Rome selbst zukunftsfähig gemacht haben. Diese Leistung kann gar nicht überbewertet werden, denn die Welt braucht Denkerzirkel wie den Club of Rome. Der Ost-West-Konflikt mag überwunden sein, der Clash of Civiliaziations (Buchtitel von Samuel Huntington, Anm. J.S.) ist es mit Sicherheit noch lange nicht. Mit der Berufung von Prinz Hassan zum Präsidenten hat der Club of Rome ein deutliches Zeichen gesetzt. Eine Chance, die es zu nutzen gilt."

Biographien von Ricardo Díez-Hochleitner, der bei der Demokratisierung Spaniens mitwirkte, von Prinz El Hassan bin Talal sowie weiteres Hintergrundmaterial können Sie per Fax oder E-Mail anfordern.

Bitte beachten Sie auch die Seiten
- 30 Jahre Club of Rome (Eigene Bücher) und
- Club of Rome-Präsident: R. Díez-Hochleitner (Interviews)



zurück zur Startseite