Mein Kollege
Keith Suter

ist 1948 in England geboren und siedelte 1973 nach Australien über. Er ist Rundfunkjournalist bei der Australian Broadcasting Corporation ("The Morning Show"), Sachbuchautor und Präsident des Zentrums für Friedens- und Konfliktforschung an der Universität Sydney.

1976 promovierte er mit einer Arbeit über internationales Recht im Zusammenhang mit Guerilla-Kriegführung. Dafür hatte er u.a. in vietnamesischen Kampfgebieten und im vom Bürgerkrieg gerüttelten Nordirland recherchiert. Zehn Jahre später erlangte Keith Suter mit einer Dissertation über die internationalen wirtschaftlichen Auswirkungen des Rüstungswettlaufs einen zweiten Doktortitel.

Nach seiner Berufung in den Club of Rome im Jahr 1991 wurde Keith Suter Vorsitzender der australischen Gesellschaft für den Club of Rome. Er ist Vorsitzender des 2001 neugeschaffenen Reports Committee des Clubs.

Von der Club-Arbeit seit Mitte der neunziger Jahre ist ihm das Thema globale Regierungsstrukturen am wichtigsten. Der Club müsse dazu ermutigen, die gesamte Spannbreite der Möglichkeiten zu untersuchen und auf die internationale Agenda zu bringen. Suter hält es für unabdingbar, daß, ebenso wie lokale Verwaltungen für lokale Angelegenheiten, Länderregierungen für Länderfragen und nationale Regierungen für die Nationen betreffende Fragen zuständig sind, globale Regierungsstrukturen eingerichtet werden müssen, die geeignet sind, transnationale und weltweite Probleme wie beispielsweise Umweltverschmutzung und Flüchtlingsströme zu bewältigen.

Keith Suter ist Präsident der Neu Süd-Wales-Gruppe der Australischen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (zuvor war er nationaler Präsident der Gesellschaft) sowie Vorstandsmitglied der australischen Sektion der Gesellschaft der Weltföderalisten.

Bücher von Keith Suter:
- Global Agenda: Economics, the Environment and the Nation State
- Global Change: Armageddon and the new World Order
- Antarctica - Private Property or Public Heritage?


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