Jürgen Streich

Vorbilder

Menschen und Projekte, die hoffen lassen
Der Alternative Nobelpreis

Vorwort: Ricardo Díez-Hochleitner,
Ehrenpräsident des Club of Rome

J.Kamphausen Verlag, Bielefeld, 2005,
453 Seiten, 24 x 16 cm, 895 g, Broschur
ISBN 3-89901-041-8
20,- / sFr 35,10


Der Alternative Nobelpreis - eigentlich Right Livelihood Award (RLA) -, der im Dezember 2004 zum 25. Mal vergeben wurde, kommt in seiner Bedeutung den "normalen" Nobelpreisen inzwischen nahezu gleich. Besonders deutlich wurde dies, als Wangari Maathai, die 1984 mit dem RLA geehrt wurde, 20 Jahre später mit inhaltlich derselben Begründung den Friedensnobelpreis erhielt.

Neben der Entstehungsgeschichte des RLA, Einblicke in den Weg vom Vorschlag bis zur Verleihung etc., enthält dieses Buch Porträts sämtlicher ca. 110 bisherigen Preisträger, Auszüge aus deren Dankesreden und - von vielen - exklusive Statements dazu, was die Verleihung des Alternativen Nobelpreises für ihren weiteren Weg bedeutet hat. So ist Vorbilder einerseits eine Sammlung zahlreicher Lebensgeschichten und Organisationsporträts, die zur Nachahmung ermutigen und einzeln gelesen werden können, hat andererseits aber auch lexikalischen Charakter.

Um die Preisverleihungen und Aussagen der Gewinner des RLA jeweils in einen Zeitzusammenhang zu bringen, habe ich das Buch mit einer Chronik der Nachkriegsgeschichte und Rückblicken auf die Jahre seit der ersten Verleihung des Alternativen Nobelpreises angereichert. Hierdurch ist Vorbilder - immer bezogen auf die Arbeitsschwerpunkte der Preisträger - auch zu einem Buch über die jüngere Geschichte geworden. Und zwar mit Blick auf die Zukunft.

Einer der Preisträger des Jahres 2004, der Argentinier Raúl Montenegro, sagte (Rückseitentext): "Der Right Livelihood Award verwandelt unsere kleinen Worte in große Schlagzeilen. (...) Laut Martin Luther King ist das Gebrüll der Diktatur nicht die einzige Tragödie der heutigen Völker, sondern auch die Stille der guten Menschen. Seit seiner Entstehung hat der Right Livelihood Award dazu beigetragen, diese Stille zu brechen. - Jetzt sind es 25 Jahre gebrochenen Schweigens."

© by Lydia Köhler / J.Kamphausen Verlag Bild rechts: Jakob von Uexküll, der Stifter des Alternativen Nobelpreises, präsentiert das Buch während der Jubiläumskonferenz der Right Livelihood Award Foundation Anfang Juni 2005 in Salzburg der Öffentlichkeit.
Foto / Copyright: Lydia Köhler, J.Kamphausen Verlag


Stimmen zum Buch

Es freut mich sehr, daß es endlich wieder ein Buch gibt, welches die Arbeit der Right Livelihood-Preisträger darstellt. Das Buch von Jürgen Streich ist ein schönes Geschenk zum 25-Jahres-Jubiläum des Preises. Wer wissen will, wie eine lebenswerte Zukunft aussehen wird, muß die Arbeit der Träger des Alternativen Nobelpreises kennenlernen, denn sie sind unsere Wegweiser.

Jakob von Uexküll, Stifter des Alternativen Nobelpreises


Es ist schwierig, die Geschichte des Alternativen Nobelpreises, die Biographien und Beweggründe all seiner Gewinner, deren Redebeiträge und Statements etc. pp. in der gebotenen Kürze zwischen zwei Buchdeckel zu bekommen. Doch Jürgen Streich hat sich an die Aufgabe herangewagt. Herausgekommen ist dabei ein Band, der - ganz im Sinne von "Projekten der Hoffnung" - Menschen ermutigt, dort anzupacken, wo sie etwas bewegen können.

Club of Rome-Ehrenpräsident Ricardo Díez-Hochleitner in seinem Vorwort


Daß ich den Friedensnobelpreis mit der Begründung erhielt, daß es ohne intakte Umwelt keinen wirklichen Frieden geben könne, bestätigt die Denkrichtung, die die Right Livelihood Foundation schon seit einem Vierteljahrhundert verfolgt.

Wangari Maathai, Friedensnobelpreisträgerin 2004 und Trägerin des Alternativen Nobelpreises 1984, in einem exklusiven Text für Vorbilder


Ein Nachschlagewerk quer durch Kulturen und Nationalitäten. Ein gleichermaßen erschütterndes wie auch ermutigendes Buch. Erschütternd, weil weiterhin von Menschen verursachte Katastrophen geschehen. Ermutigend, weil es so viele brillante, überzeugende und weltweite Alternativen aufzeigt.

3Sat


Ein großartiges Buch, brillant recherchiert und geschrieben, wie geschaffen zur Überwindung von Resignation und Politikverdrossenheit.

Andreas Rumler in der Deutschen Welle


Ein Nachschlagewerk, das uns Menschen, Initiativen und Ideen als wahrhafte Vorbilder in einer Zeit der großen Desorientierung und Beliebigkeit nahebringt. Empfehlenswert gerade auch für junge Leser, denen anstatt medieninszenierter Papstbesoffenheit nachahmenswerte Anregungen zu aufklärerischem und sozial verbindlichem Engagement vermittelt werden.

Günter Wallraff, Schriftsteller


Ein Porträt der denkenden Elite, die sich nicht anpassen mag. Absolut empfehlenswert!

Frank Schätzing, Autor u.a. des Bestsellers Der Schwarm


Für mich das wichtigste Buch unseres Verlages.

Verleger Joachim Kamphausen


Jeder einzelne Preisträger kann uns nur Mut machen, zu handeln und es erfüllt mich als Vorstands- und Jurymitglied immer wieder mit Zuversicht, daß es die Beispiele für eine bessere Welt gibt. In diesem Sinne ist Vorbilder ein motivierendes Buch.

Monika Griefahn MdB, Gründungsmitglied von Greenpeace Deutschland, ehemalige niedersächsische Umweltministerin, jetzt Vorsitzende des Bundestags-Umweltausschusses


Hochachtung vor einem für den Leser geschriebenem Buch!

Mycle Schneider, Träger des Alternativen Nobelpreises 1997


Das Buch Vorbilder berichtet umfassend über Preis und Preisträger und liefert eine Menge Hintergrundinformationen: (...) Es ist eine Fundgrube von Materialien für jeden, der sich für das Thema Frieden und Umwelt interessiert. (...) Wer Vorbilder sucht - Menschen, die mit Zivilcourage und Gewissen handeln -, der findet sie hier.

ChangeX
Das unabhängige Online-Magazin
für Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft


Ein Geschichtsbuch für die Zukunft.

Hedi Höcherl in Mütter Courage, der Zeitschrift der Mütter gegen Atomkraft


Ein Buch, das echte Werte vermittelt und Mut macht. Und vielleicht auch Eigeninitiative anstößt. Reichhaltiges Material für Denkanstöße, Diskussionen und schulische Projektarbeit.

www.TeachersNews.de


Ein Buch über Menschen, die zum Vorbild taugen - lesenswert!

Gehirn & Geist


Ein Kompendium der Hoffnung ist es, das der Frechener Journalist hier vorlegt. Glänzend recherchiert, fesselnd geschrieben und in der heutigen Zeit aktueller denn je.

Christian Mücke in der Frechener Sonntags Post


Es macht Spaß, zu lesen, welch unterschiedliche Aktivitäten mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet werden. Das gibt mir wieder Hoffnung, wenn man bei den derzeitigen Nachrichten aus aller Welt schier verzweifeln möchte. Ich denke, dieses Buch ist ein schönes Geschenk für Freunde und engagierte Leute. (...) Danke für diese spannende, sehr informative und mit Herzblut geschriebene Lektüre.

Regina Klaus, Eine-Welt-Aktivistin


Vorbilder - ein Buch, das bei mir und schon vielen anderen Visionsideen und Tatkraft gestiftet hat.

Margret Rasfeld, Leiterin der Gesamtschule Essen-Holsterhausen


Ich wünsche Deinem Buch eine weite Verbreitung und vor allem den beschriebenen Preisträgern viele Nachahmer.

Der Kabarettist Jürgen Becker in einer E-Mail an Jürgen Streich


Ein Buch, das sich sehr gut als Geschenk eignet.

Natur-Heilkunde-Journal


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