Die wichtigste Reise der Menschheit
Gedanken aus dem Kosmos über die Erde
(Den nachfolgenden Text habe ich aufgrund des 50-jährigen Jubiläums des Fluges von Apollo 8 kurz vor Weihnachten 2018 als sogenannte „Zeichnung“ bei der Bonner Freimaurerloge mit dem treffenden Namen „Kosmos“ „aufgelegt“.)
Warum nicht nur ich die Reise, um die es geht, für die wichtigste der jüngeren Menschheitsgeschichte halte, werdet Ihr im Verlaufe meines Vortrages erfahren. Es geht übrigens auch um eine der weitesten Reisen, die Menschen bis heute jemals unternommen haben. Davon brachten die, die sie unternahmen, etwas mit, das sich ins kollektive Gedächtnis der Menschheit einprägen sollte, wie kaum etwas anderes. Es geht um die Reise von Apollo 8 zum Mond.
Diese begann für die Astronauten Frank Borman, William Anders und James Lovell vor nunmehr 50 Jahren, am 21. Dezember 1968 in Cape Caneveral, Florida. drei Tage später, also an Heiligabend, erreichten sie mit ihrer Kapsel die Umlaufbahn um den Mond, den sie in etwas mehr als 20 Stunden zehnmal umkreisten. Am späten Nachmittag des 27. Dezember landeten sie im Südpazifik wieder auf der Erde. Borman, Anders und Lovell waren die ersten Menschen, die die zu allen Zeiten erdabgewandte Seite des Mondes, die sogenannte Dark Side of the Moon, mit eigenen Augen sahen. Viel wichtiger aber: Sie sahen und fotografierten als Erste die Erde als ganze Kugel aus dem All.
